Über das Projekt

Wie ist Dickstinction entstanden?

Dickstinction ist im Februar 2020 als Prototyp im Rahmen des Berlin Legal Tech Hackathon 2020 entstanden. Dabei kommen Juristen, Legal Engineers und Entwickler zusammen, und versuchen innerhalb kurzer Zeit juristische Probleme mit Hilfe digitaler Tools innovativ zu lösen. Am Ende werden die entstandenen Ideen, Prototypen und präsentiert und prämiert. Für die Entwicklung von Dickstinction wurde auf dem Hackathon auf den Code des Abmahnbeantworters des Chaos Computer Clubs (CCC) zurückgegriffen.

Was macht Dickstinction?

Dickstinction hilft Nutzer*innnen, die auf Social Media ungewollte Dickpicks erhalten, schnell und unkompliziert Strafanzeige zu erstatten. Dadurch können sich Betroffene aktiv und kostenlos wehren anstatt die Bilder einfach zu löschen oder die*den Sender*in lediglich an die Plattform zu melden. Wir wollen damit eine konsequente Strafverfolgung fördern und Übeltäter*innen abschrecken.

Begleitet wird die Erstellung einer Strafanzeige durch einfache Erklärungen und FAQ, welche die Nutzer*innen über die mit einer Strafanzeige verbundenen Risiken und Prozesse informieren. Dickstinction ist auch auf Instagram und Twitter präsent, wo Betroffene weitere Informationen erhalten, ihre Erfahrungen teilen und sich bei Fragen an uns wenden können.

Wer steckt hinter Dickstinction?

Das Team hinter Dickstinction besteht aus: Florian Idelberger, Konstantin Königsbauer (LinkedIn), Moritz Krüsselmann (LinkedIn | Twitter), Tom Löw, Bianca Neumair (LinkedIn), Sebastian Reiling und Stefan Bieliauskas. Seit dem Hackathon übernimmt ein Teil des Teams die Betreuung der Webseite und der Social Media-Accounts in der Freizeit. Dickstinction verfolgt kein kommerzielles Interesse, sondern will Nutzer*innen die Durchsetzung ihrer Rechte erleichtern, indem sie sich gegen die sexuelle Belästigung durch Dickpics möglichst ohne großen Aufwand wehren können.

Wie könnt Ihr uns unterstützen?

Seit es Dickstinction gibt, teilen viele Nutzer*innen Erfahrungen mit ungewollten Dickpicks mit uns auf Instagram und Twitter. Aus zwei Gründen sind wir dafür sehr dankbar:

  1. Euer Feedback ermutigt andere Nutzer*innen ihre Erfahrungen ebenfalls zu teilen.

    Wir hoffen, dass ungewollte Dickpicks von einer "Privatsache" zu dem werden, was sie nach deutschem Recht eigentlich sind: Ein Straftat, die zur Anzeige gebracht werden kann!

  2. Euer Feedback hilft uns, die Prozesse auf staatlicher Seite besser zu verstehen.

    Durch Eure Rückmeldung auf Instagram und Twitter erfahren wir, wie die Behörden mit den zugesendeten Anzeigen umgehen, wie und wie schnell sie reagieren. So können wir unser Tool entsprechend anpassen und weiter verbessern.

Wir hoffen, Übeltäter*innen gemeinsam soweit abschrecken zu können, dass das Phänomen der ungewollten Dickpicks irgendwann Geschichte ist. Bis dahin wird es hoffentlich verstärkt thematisiert und allen klar, dass es sich dabei nicht um einen akzeptablen Scherz im Graubereich des Internets handelt.